Einfach Ordnung halten mit 3 Regeln


Unordnung in der eigenen Wohnung, das kennen wir wohl alle. Ich bekomme dann früher oder später ein Gefühl, als ob mir die Kontrolle über mein Leben ein wenig entgleitet. Und obwohl ich weiß, dass es da keine absolute Kontrolle geben kann und ich die Dinge gelassen nehmen sollte, stört mich diese Unordnung doch.

Auf der anderen Seite schafft Ordnung ein gutes Gefühl. Es ist schön, wenn alle Dinge ihren Platz haben, ich alles was ich brauche schnell finden kann und auf den Tischen und Kommoden nichts unnütz rumliegt. Die Wohnung hat dann mehr Ruhe und diese hilft mir beim Entspannen.

Für mich ist das Grund genug, Ordnung in meiner Wohnung anzustreben. Nach jahrelangem Lesen, Ausprobieren, Anwenden und wieder Aufgeben, sind für mich jetzt nur noch drei Punkte entscheidend um Ordnung zu schaffen und zu erhalten.

1) Schnell wieder wegräumen

Wenn ich etwas benutze, dann liegt es auf dem Tisch oder dem Fußboden oder wo auch immer ich es brauche. Aber danach sollte es wieder an seinen “Speicherplatz” zurück.

Keine Angst, das muss nicht zwanghaft schnell sein. Wenn ich in einem Buch blätter kann es auch Mal den Rest des Tages auf dem Tisch liegen. Aber vielleicht am nächsten Morgen könnte ich es dann wider ins Regal stellen oder zumindest bevor ich ein anderes Buch aus dem Regal hole.

2) Feste Plätze schaffen

Damit die erste Regel vom wegräumen funktionieren kann, muss erstmal jedes Ding, dass sonst rumliegt auch seinen festen Platz haben. Bei mir sammeln sich auf Ablagen eigentlich immer Dinge, die einen solchen festen Platz noch nicht haben. Ich kann meine erste Regel dann nicht befolgen und bin erstmal hilflos.

Es ist also wichtig, dass ich neuen Dingen, die dauerhaft in meiner Wohnung “leben” sollen ihren eigenen Platz gebe. Dabei sollte ich berücksichtigen, wie oft ich das Ding brauche. Mein Locher steht griffbereit auf dem Schreibtisch, damit ich diverse Rechnungen jederzeit abheften kann. Mein großer Koffer, den ich nur hin und wieder für eine Reise benutze, steht hingegen im Keller. Oft Benötigtes muss schnell erreichbar und schnell zurückzustellen sein, sonst hält die Ordnung nicht.

3) Entrümpeln

Manchmal ist an der logisch sinnvollen Stelle einfach kein Raum mehr um dem neuen Gegenstand seinen festen Platz zu geben. Statt eine ungünstige Notlösung zu nehmen, ist es besser zu entrümpeln.

Im Laufe der Zeit sammeln sich bei uns die Sachen an und der Platz wird enger. Das ist ganz normal. Hin und wider muss ich dann mit kritischem Auge schauen, was ich davon eigentlich wirklich noch brauche und gebrauche. So schaffe ich wieder Platz für neues. Meine Tipps zum Entrümpeln teile ich demnächst mit euch in diesem Blog.

Das sind meine 3 Ordnungsregeln. Ich hoffe sie helfen dir auch in deiner Wohnung die Kontrolle zu gewinnen und Ruhe einkehren zu lassen. Auch in Garage, Auto oder am Arbeitsplatz funktionieren sie. Schreibt mir eure Erfahrungen und Tipps, ich bin gespannt, wie mein System bei euch funktioniert.

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