Archiv für Juni, 2009

2009-06-29

“Nimm die Menschen, wie sie sind. Andere gibt es nicht.”

- Konrad Adenauer

Wie gerne würde ich manchmal die ganze Menschheit ändern. Allen Menschen der Welt neue Einsichten geben. Die Welt von heute auf morgen besser machen. Aber das geht nicht. Die Menschen sind so wie sie sind. Das ist der Ausgangspunkt und damit sollten wir bei all unseren Plänen arbeiten.

Auch nur einen einzelnen Menschen konkret ändern zu wollen macht die Sache schwer. Besser ist es ihn zu akzeptiere wie er ist und ihm von dieser Basis aus mit Respekt und Wohlwollen zu begegnen. Und das muss keinen Stillstand bedeuten: Es ist sicher eine gute Idee, ein positives Vorbild zu sein, andere zu unterrichten oder auch neue Ideen in die Welt zu setzen. Oftmals findet sich ein offenes Ohr und es entwickelt sich etwas Neues.

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2009-06-24

Sportliche Rad-Schuhe

Für den Alltag und längere Rennradtouren mit eingestreuten Besichtigungsprogramm brauche ich passende Radschuhe. Ich muss auf ihnen brauchbar gehen können, auch wenn die Zeit auf dem Pedal wichtiger ist. Außerdem sollen sie luftig und möglichst leicht sein. Da ich bei längeren Touren die Schuhe immer mal wieder lockern muss, da sich die Füße ausdehnen wenn sie warm werden, sollte dies währen der Fahrt möglich sein. Schuhe mit einem Schnürsystem fielen daher schnell aus meinen Überlegungen raus. Im Finale habe ich mir drei Schuhe näher angeschaut: Adidas Cyclone, Shimano FN-51 und Scott Sport Speed (Links nach Rechts im Bild).

Sportliche Rad-Schuhe

Grösse
Normal habe ich Schuhgröße 43. Radschuhe sollten immer eine Nummer größer sein, damit die Fußspitze nicht anstößt. Bei Scott kommen die 44 gut hin. Bei Shimano ist es ein wenig eng, geht aber noch. Der Adidas ist mir hingegen eindeutig zu eng, da wäre 45 nötig.

Laufgefühl
Die Sohle des Adidas fühlt sich am härtesten an, obwohl sie von Hand getestet nur im Mittelfeld liegt. Außerdem hat sie eine deutliche Keilform, was ein recht hartes Aufsetzen des Hackens und ein Absacken beim Abrollen bedeutet. Das finde ich nicht so angenehm. Recht weich, fast schon wie bei einem normalen Schuh fühlt sich der Shimano beim Laufen an. Der Scott liegt in der Härte dazwischen, dämpft nicht viel aber rollt recht gut ab.

Wenn man SPD-Cleats montiert, spielt es eine Rolle, wie tief diese in die Sohle versenkt sind: Steht das Cleat etwas aus der Sohle heraus, dann kratzt es über den Boden, hinterläßt Spuren auf Holz und wird auf harten Böden (z.B. Kacheln) gefährlich rutschig. Ein Cleat hat ca. 7 mm Höhe, dies ist also das absolute Minimum. Mehr ist besser, da die Sohle nachgibt und sich abläuft. Adidas ist vorbildlich mit 11 mm, Scott ausreichend mit 9 mm, nur Shimano hat die Sache mit 7 mm schon etwas zu knapp bemessen.

Sohlen

Schnürsystem
Adidas hat ganz dünne Spezialschnüre mit einem Schiebe-Stopper. Damit kommt man schnell rein und raus, für Einhandbedienung während der Fahrt ist das System aber zu fummelig. Außerdem hätte ich Angst, das der Schnippel in die Kette kommt. Bei Shimano sind die Schnüre noch etwas dünner und glatt, sie wirken wie Angelschnur. Festgezurrt wird über ein rastendes Drehrad am Hacken. Das klappt gut und würde auch während der Fahrt gehen. Zum Lockern wir das Rad gezogen, dann geht schlagartig alle Spannung vom Fuß. Sicher gut nach dem Indoor-Cycling aber unpraktisch wenn man den Schuh während der Fahrt etwas lockern will. Scott hat die bei Rennradschuhen klassischen drei Klettverschlüsse. Der Ein- und Ausstieg ist wegen der engen Lasche etwas schwer, aber man kann in jeder Situation gut nachjustieren.

Lüftung
Der Adidas ist aus 3D-Mesh-Material aber auch stark gefüttert, das schränkt die Lüftung ein. Der Scott ist an den Seiten zwar recht geschlossen, dafür ist das Mesh über den Zehen sehr luftig, beim Radeln kommt da recht gut Luft rein. Insgesamt am luftigsten ist der Shimano: Er hat neben vielen Mesh-Flächen auch noch zwei Lüftungslöcher in der Sohle. Allerdings ist der Shimano schwarz und wird damit vermutlich bei Sonne wärmer als der weiße Adidas oder silberne Scott.

Fazit
Insgesamt hat bei mir der Scott Sport Speed das Rennen gewonnen. Er sieht sportlich aus, ist hell und recht luftig. Ich kann ausreichend gut drauf gehen und ihn auch während der Fahrt nachstellen. Die ersten paar Einsätze waren vielversprechend. Nun bin ich gespannt, wie er sich im wochenlangen Einsatz bewährt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

An geschnürten oder schwereren Schuh fand ich auch ein paar interessant, für mich waren sie diesmal aber nicht das richtige. Falls so etwas für dich in Frage kommt, hier meine Liste:
- Adidas Minrett
- Scott Bolder
- Shimano FN-21
- Pearl Izumi X-Alp

Nachtrag 2011: Inzwischen gibt es den Scott Trail Boa, welcher auch einen guten Eindruck macht.

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2009-06-22

“Nicht was ein Mensch sagt, sondern was ein Mensch jeden Tag tut, erzählt uns, was ihm wirklich wichtig ist.”

- Quelle unbekannt

Reden kann jeder viel. Entscheidend ist, was wir wirklich auch tun, welche Ideen wir umsetzen.

Leider gibt es auch Menschen, die das eine sagen oder versprechen und etwas anderes tun. Besonders oft fällt mir das in der Politik auf. Die sogenannten “Wahlversprechen” müssen oftmals wohl wirklich Versprecher gewesen sein, so anders wie die Realität nach der Wahl aussieht. Ich denke wir sollten die Politiker an ihren Taten messen. Und dann vielleicht auch einmal anderen, die uns noch nicht enttäuscht haben, eine Chance geben.

Doch zurück zum Positiven, zurück zu uns selbst. Wir sind, was wir tun. Also sollten wir das, was wir tun auch mit Freude und Leidenschaft machen. Wir sollten Dinge tun, die wir gut finden, die wir auch anderen empfehlen. Das gilt für alle Bereiche des Lebens, von der Arbeit, über unser Essen, unseren Unterhaltungen bis hin zu unseren Urlauben und Hobbies. Wenn etwas dabei ist, das wir ungerne machen, das wir anderen nicht wünschen, das uns keine gute Laune bereitet, dann haben wir einen Punkt gefunden an dem wir unser Leben noch verbessern können.

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2009-06-17

Ich bin ein Scanner

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast, von Barbara SherGerade habe ich das Buch “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast” von Barbara Sher durchgelesen. Sie beschreibt darin vielseitig interessierte Menschen, die sich immer wieder für Projekte begeistern, diese aber im klassischen Sinn nicht beenden. Sie nennt diese Menschen “Scanner” oder auch “Erben Leonardos”, da diese sich wie Leonardo Da Vinci nicht auf ein Interessengebiet festlegen wollen oder können.

Ich konnte mich darin wiederfinden und sage jetzt “Ich bin ein Scanner”. Schon meine Beschreibungsseite zu diesem Blog redet von mehreren Themen, die mich immer wieder (zyklisch) beschäftigen. Und dann gibt es zwischendurch noch tausend andere Ideen, die spontan auftauchen und die ich dann gerne ein Stück weit verfolge. Unsere Gesellschaft schätzt derzeit leider weniger das Universalgenie sondern mehr den Spezialisten und das bereitet vielen Scannern Probleme. Barbara Sher gibt in ihrem Buch eine ganze Reihe von Tipps, wie man seine vielen Projekte besser unter einen Hut bekommt und wie man sich damit in der Arbeitswelt besser zurechtfindet oder auch welcher Job für welchen Scanner-Typen passend wäre.

Allein schon das Wissen um die eigene Art zu Denken hilft eine ganze Menge. Ich habe außerdem ein Projektbuch angelegt, in dem alle Ideen ihren Platz finden und für spätere Anläufe zur Verfügung stehen. In meinen Google Docs gibt es jetzt auch einen speziellen Ordner mit Dateien für die unterschiedlichen Themen. So kann ich die ganzen Ideen und Anregungen sammeln und sehe, was ich jeweils erreicht habe. Dazu kommen nach und nach noch weitere Werkzeuge.

Sicher werde ich in diesem Blog noch öfter auf das Thema “Scanner” zu sprechen kommen. Fürs erste möchte ich hiermit das Buch allen empfehlen, die sich in meiner kurzen Beschreibung wiederfinden konnten. Mir hat das Buch viel gegeben.

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2009-06-15

“Von einem guten Kompliment kann ich zwei Monate leben.”

- Mark Twain

Mich bringt Mark Twain mit diesem kleinen Spruch zum Lächeln. Er sagt auf charmante Weise, wie wichtig uns allen die Anerkennung unserer Mitmenschen ist. Und umgekehrt können wir einem anderen Menschen das Leben ganz leicht versüßen, mit einem kleinen Kompliment. Ich finde es erstaunlich, wieviel liebenswertes man an anderen Menschen finden kann, wenn man einmal wohlwollend und aufmerksam hinschaut. Dies braucht man dann nur noch in Worte fassen und aussprechen, schon kann sich der andere über ein ehrliches Kompliment freuen. Und das tun wir alle gern.

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