Archiv für August, 2009
„Sei die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst.”
Es lassen sich sicher nicht alle Probleme der Welt dadurch lösen, dass man mit gutem Beispiel voran geht. Trotzdem gefällt mir dieses Zitat, denn es erinnert mich daran, dass wir die Stimmung anderer Menschen mit unserer eigenen Stimmung beeinflussen. Wenn du willst, dass die Menschen dir freundlich begegnen, dann solltest du selbst ein Lächeln für andere übrig haben. Gute Laune ist ansteckend und viele andere positive Gefühle und Denkweisen sind es auch.
Entrümpeln für Anfänger - 7 einfache Schritte
Über Entrümpeln liest man in Ratgebern wie “Simplify Your Life” sehr viel. Ich habe es auch als eine meiner 3 Regeln für Ordnung genannt. Woran liegt das?
Für mich ist ein wesentlicher Punkt, dass alles was ich besitze mich zwar erfreuen, aber auch belasten kann. Bücher die ich lesen wollte, dann aber nach 100 Seiten weggestellt habe, sind jetzt stumme Mahnmale meines Misserfolges. Sachen für die ich mich einmal begeistern konnte, die mir jetzt aber keinen Spaß mehr machen, können mich deprimieren. Jeder Gegenstand in einem Raum zieht an meiner Aufmerksamkeit. Sind es zu viele oder sind sie zu unordentlich, dann kann ich nicht wirklich zur Ruhe kommen. Darum hilft es mir, Unnützes loszulassen. Dies schafft nicht nur in unserem Schrank Raum für neues, sondern auch in unserem Herzen.
1) Suche kleine Einheiten
Viele machen den Fehler sich beim Entrümpeln ein großes Ziel zu setzen: “Am Wochenende entrümpel ich mein Wohnzimmer.” Das ist viel zu groß, es wirkt auf uns abschreckend. Dann wird es Arbeit und schwer - das will ich nicht. Besser ist es klein anzufangen. Ein ganzer Schrank oder ein Regal ist noch zu groß - ein einzelnes Fach, das ist genau die richtige Größe.
2) Mache es jetzt
Für so ein kleines Fach muss man auch nicht lange planen. Da brauche ich nicht auf das Wochenende warten. Das mache ich jetzt sofort, da es mir gerade in den Sinn kommt.
3) Räume alles aus
Erstmal muss alles raus aus dem Fach, damit Luft entsteht.
4) Putze
Dies ist die ideale Gelegenheit einmal kurz Staub zu wischen. Ich putze normalerweise nicht gerne, weil das ganze raus- und reinräumen mich stört. Nun aber ist das Fach leer, da geht es schnell und einfach.
5) Behalte - Verkaufe - Verschenke - Verschrotte
Jetzt kommt das entscheidende Aussortieren. Überlege dir bei jedem Teil, ob du es wirklich noch brauchst. Wenn es zu schade zum Wegwerfen ist kannst du es vielleicht bei ebay oder Quoka verkaufen. Oder du verschenkst es in den nächsten Tagen an einen Freund oder eine soziale Einrichtung. Warte damit nicht auf seinen Geburtstag, eine kleine Freunde zwischendurch kann nie schaden. Der Rest wird weggeworfen - wenn es geht natürlich in die passende Recyclingtonne.
6) Räumen mit System ein
Wenn du dann die restlichen Sachen wieder einräumst, kannst du sie gleich ein wenig ordnen. Vielleicht gehören ein paar Teile ja auch gar nicht in dieses Fach. Dann bringe sie an den richtigen Ort. Oder anderes gehört hier rein. Jetzt ist wieder Platz, du kannst sie also dazustellen.
7) Belohne dich
Zu guter Letzt solltest du dich für deinen Erfolg belohnen. Mich freut schon allein der Anblick eines sauberen, geordneten Fachs. Vielleicht gönnst du dir noch ein Stück Schokolade, ein Glas Wein, eine faule Stunde mit einem Buch auf dem Sofa…
Hier die kurze Zusammenfassung:
- Suche kleine Einheiten
- Mache es jetzt
- Räume alles aus
- Putze
- Behalte - Verkaufe - Verschenke - Verschrotte
- Räumen mit System ein
- Belohne dich
Mit diesen kleinen Schritten ist Entrümpeln schnell und schmerzlos. Du kannst es jederzeit machen und nach und nach bekommst du wieder Platz, Ordnung und Ruhe in deine Wohnung.
Einfach Ordnung halten mit 3 Regeln
Unordnung in der eigenen Wohnung, das kennen wir wohl alle. Ich bekomme dann früher oder später ein Gefühl, als ob mir die Kontrolle über mein Leben ein wenig entgleitet. Und obwohl ich weiß, dass es da keine absolute Kontrolle geben kann und ich die Dinge gelassen nehmen sollte, stört mich diese Unordnung doch.
Auf der anderen Seite schafft Ordnung ein gutes Gefühl. Es ist schön, wenn alle Dinge ihren Platz haben, ich alles was ich brauche schnell finden kann und auf den Tischen und Kommoden nichts unnütz rumliegt. Die Wohnung hat dann mehr Ruhe und diese hilft mir beim Entspannen.
Für mich ist das Grund genug, Ordnung in meiner Wohnung anzustreben. Nach jahrelangem Lesen, Ausprobieren, Anwenden und wieder Aufgeben, sind für mich jetzt nur noch drei Punkte entscheidend um Ordnung zu schaffen und zu erhalten.
1) Schnell wieder wegräumen
Wenn ich etwas benutze, dann liegt es auf dem Tisch oder dem Fußboden oder wo auch immer ich es brauche. Aber danach sollte es wieder an seinen “Speicherplatz” zurück.
Keine Angst, das muss nicht zwanghaft schnell sein. Wenn ich in einem Buch blätter kann es auch Mal den Rest des Tages auf dem Tisch liegen. Aber vielleicht am nächsten Morgen könnte ich es dann wider ins Regal stellen oder zumindest bevor ich ein anderes Buch aus dem Regal hole.
2) Feste Plätze schaffen
Damit die erste Regel vom wegräumen funktionieren kann, muss erstmal jedes Ding, dass sonst rumliegt auch seinen festen Platz haben. Bei mir sammeln sich auf Ablagen eigentlich immer Dinge, die einen solchen festen Platz noch nicht haben. Ich kann meine erste Regel dann nicht befolgen und bin erstmal hilflos.
Es ist also wichtig, dass ich neuen Dingen, die dauerhaft in meiner Wohnung “leben” sollen ihren eigenen Platz gebe. Dabei sollte ich berücksichtigen, wie oft ich das Ding brauche. Mein Locher steht griffbereit auf dem Schreibtisch, damit ich diverse Rechnungen jederzeit abheften kann. Mein großer Koffer, den ich nur hin und wieder für eine Reise benutze, steht hingegen im Keller. Oft Benötigtes muss schnell erreichbar und schnell zurückzustellen sein, sonst hält die Ordnung nicht.
3) Entrümpeln
Manchmal ist an der logisch sinnvollen Stelle einfach kein Raum mehr um dem neuen Gegenstand seinen festen Platz zu geben. Statt eine ungünstige Notlösung zu nehmen, ist es besser zu entrümpeln.
Im Laufe der Zeit sammeln sich bei uns die Sachen an und der Platz wird enger. Das ist ganz normal. Hin und wider muss ich dann mit kritischem Auge schauen, was ich davon eigentlich wirklich noch brauche und gebrauche. So schaffe ich wieder Platz für neues. Meine Tipps zum Entrümpeln teile ich demnächst mit euch in diesem Blog.
Das sind meine 3 Ordnungsregeln. Ich hoffe sie helfen dir auch in deiner Wohnung die Kontrolle zu gewinnen und Ruhe einkehren zu lassen. Auch in Garage, Auto oder am Arbeitsplatz funktionieren sie. Schreibt mir eure Erfahrungen und Tipps, ich bin gespannt, wie mein System bei euch funktioniert.
“Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist weder durchdacht, noch entscheidungsreif.”
“In der Kürze liegt die Würze”, sagt man im Deutschen auch gerne. Man liest es beim Thema Webdesign und Texten auf Webseiten auch immer wieder: Ein guter Text bringt seine Aussage möglichst kurz, klar und einfach auf den Punkt. Auch bei der Programmierung merke ich oft, dass die sauberste, einfachste Lösung auch die kürzeste ist.
Sehr schön finde ich, dass hier einmal ein amerikanischer Präsident für kurze, einfache Lösungen plädiert. Gerade die Politik tendiert dazu es mit einem komplizierten Flickwerk jedem Recht machen zu wollen bzw. auf diese Weise eine politische Mehrheit zu finden. Dabei kommen leider immer wieder Gesetze und Regelungen raus, die im ersten Ansatz gut gemeint, in der Umsetzung dann aber fehlerhaft sind. Mal sind sie unübersichtlich und bieten große Schlupflöcher (Steuerrecht), mal sind sie durch eine viel zu großzügige Umsetzung wirkungslos (EU-Emissionshandel). In anderen Fällen führen Sonderregelungen dazu, dass das Gesetz von einem Gericht teilweise wieder aufgehoben wird (Rauchverbot). Hier wäre ab und zu ein Erinnern an D. Eisenhower sicher keine schlechte Idee.