Archiv für Dezember, 2009
“Nachrichtensprecher fangen stets mit ‘Guten Abend’ an und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären, dass es kein guter Abend ist.”
Für meinen Geschmack geht es in den Abendnachrichten, aber auch den Aufmachern der Zeitungen viel zu viel um schlechte Dinge: Krieg, Tote, Sachen die nicht geklappt haben. Sicher muss man auch darüber berichten, aber in angemessenem Rahmen. Vor allem aber sollte man nicht die schönen Dinge vergessen. Die gibt es auch und sie geben uns Kraft und Motivation. Und in den Zeiten des Internet sind sie auch leicht zu finden: weSmile sammelt gute Nachrichten aus vielen verschiedenen Quellen. Nicht bei allen kann man einer Meinung sein und manches erfreut vielleicht nur die passende Lobby, aber es ist auch viel wirklich erfreuliches dabei. Hin und wieder etwas davon zu lesen, kann sicher nicht schaden.
Wollt ihr ein neues Kohlekraftwerk?

Heute werde ich mal ein wenig politisch. Aber keine Angst, es geht um eines meiner Themen, nämlich um die Umwelt.
In Nordrhein-Westfalen wollen CDU und FDP Energiesparvorschriften aus einem Gesetz streichen, damit E.on Steinkohlekraftwerke bauen kann. Mir gefällt das gar nicht, denn hier würde ein riesiges, schmutziges Monstrom geschaffen, statt die erneuerbaren Energien (Wasse, Wind, Solar, …) auszubauen. Hintergrundinformationen liefert Telepolis.
Und wer aktiv werden will: Bei Campact.de läuft eine Online-Unterschriftenaktion.
Geld und Anziehung
Ich gebe es zu: Am letzten Wochenende war ich auf dem Weihnachtsmarkt etwas knausrig. Anstatt den teilweise sehr bemüht musizierenden Kindern oder dem Mann vom Zirkus mit seinem Ponny etwas zu spenden, ging ich einfach weiter. Vielleicht lag es daran, dass der Rest meiner Familie schon das eine oder andere Mal etwas gab. Vielleicht war ich einfach nur faul, wollte in der Kälte nicht mein Portemonnaie rauskramen. Immerhin fiel es mir auf und ich dachte zu mir: Demnächst wird das aber wieder besser. Denn eigentlich spende ich doch gerne, konkret sogar 10% von dem was ich spare (dazu schreibe ich ein anderes Mal mehr).
Noch am selben Abend vergaß ich mein Portemonnaie in einem Restaurant. Mit fiel das erst am nächsten Tag auf. Glücklicherweise wurde es gefunden, alles Karten und Ausweise sind noch da, aber das Geld ist weg. Da hätte ich auch richtig dick Spenden können.
Trotzdem hatte ich meinen Vorsatz an diesem Tag noch im Kopf und gleich nachdem ich etwas Geld von der Bank geholt hatte, spendete ich dem Pantomimen und dem Straßenmusiker, die mir begegneten, ein paar Münzen. Noch am selben Abend verkaufte ich dann meinen alten Schreibtisch, den ich schon seit drei Monaten inseriert hatte.
Das mag nun alles Zufall sein. Vielleicht funktioniert aber auch das Gesetz der Anziehung und Großzügigkeit wird mit plötzlich auftauchendem Geld belohnt. Das mag jeder sehen wie er will. Ich weiß nur: Wenn ich großzügig bin, fühle ich mich besser.
Ich bin wieder da
Lieber Leser,
in den letzten Monaten ist es sehr ruhig geworden in diesem Blog. Ich hatte beruflich und mit meinem Umzug viel zu tun und daher leider nicht die Zeit gefunden, dich an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Das wird sich nun wieder ändern. Bevor es mit den Inhalten weitergeht, wünsche ich dir schon einmal eine schöne Weihnachtszeit. Ich freue mich, so treue Leser wie dich zu haben.
Dirk