“Der Vergleich ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.”


- Søren Kierkegaard

Bei Sachen wie Autos, Fahrräder, Wohnungen, Kleidung tritt der Vergleich wohl am häufigsten auf. Was hat der Nachbar, was der beste Freund? Wie ist mein Gehalt im Vergleich zu dem meiner Kollegen? Oder wie ist mein Körper im Vergleich zu dem vom Brad Pitt oder Angelina Jolie? Selbst vor Erlebnissen macht der Vergleich nicht hat: Ist meine Reise nach Italien weniger “wert” als die eines Bekannten nach Australien?

Wer sich und das seine auf diese Weise mit anderen vergleicht, der wird schnell unzufrieden. Denn es gibt immer jemanden, der etwas besser kann oder etwas wertvolleres bestitzt oder mehr erlebt hat. Aber ist das wirklich erstrebenswerter? Welche Nachteile ergeben sich daraus? Auf was musste dieser Mensch dafür verzichten? Hat er weniger Freizeit oder weniger schöne Momente mit seiner Familie? In den aller meisten Fällen wissen wir dies nicht, wir sehen bei anderen die Vorteile, bei uns selbst aber auch die Nachteile.

Wichtig ist, mit dem was man hat glücklich zu sein. Dabei hilft es sehr, wenn man sich wirklich bewusst für die Sachen entscheidet, die man in sein Leben läßt, egal ob es um Dinge oder Taten geht. Und wenn jemand meint, dass er etwas “besseres” hätte, dann freue ich mich mit ihm.


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  1. #1 von Michael - 22. Juli 2010 zu 19:24

    Hallo Dirk,

    ich habe gelernt, dass jeder auch einen Preis für die Dinge bezahlen muss, die er besitzt. Oft GLAUBT er aber vielleicht auch nur diese Dinge zu besitzten.

    Am ehesten wird klar, was ich meine, wenn man das Magengeschwür oder die kaputte Ehe von “erfolgreichen” Menschen ansieht.

    Ich persönlich denke, dass eine Zeit kommen wird, wo Menschen den Erfolg nicht mehr an Geld messen. Das ist auch absolut logisch, denn wir messen Erflog erst seit ca. 200 Jahren an Geld, früher war Wissen und Spiritualität wichtiger. Das wird wieder kommen.

    LG
    Michael

  2. #2 von Dirk - 11. August 2010 zu 10:45

    Hallo Michael,

    Geld ist wirklich ein sehr unbrauchbarer Maßstab für den Lebenserfolg eines Menschen. Es gibt Länder auf dieser Erde, da gilt nicht derjenige als “arm” der kein Geld hat, sondern der keine Familie hat. Darüber sollte man einmal nachdenken.

    Gruß,
    Dirk

(wird nicht veröffentlicht)
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