Archiv für Februar, 2010

2010-02-27

Elektro-Dreirad Studie : Honda 3R-C

Honda zeigt auf dem Genfer Salon 2010 ein elektrisches Dreirad. Ich finde das Design ist schon mal gelungen:

Honda 3R-C

Was mir nicht gefällt: Nur im Stand gibt es eine Glaskuppel, fürs Fahren klappt man diese hoch. Man hat dann zwar eine Windschutzscheibe, aber kann bei Regen nass werden.

Honda 3R-CIch finde ein kleiner, einsitziger, elektrischer “Commuter” für den Weg zur Arbeit wäre eine super Sache. Mit solch einer schmalen Spur könnten zwei Pendler nebeneinander Fahren. Das schaft Platz auf unseren überfüllten Straßen, auf denen heutzutage oftmals nur eine Person in einem Auto vom Kaliber Golf sitzt.

Kompletter Schutz gegen das Wetter muss für den Weg zur Arbeit sein. Nicht jeder mag sich in wasserdichte Kleidung hüllen und in der Firma umziehen - schlecht für die Frisur ist das auch. Ich denke daher an eine geschlossene Kabine, also ein kleines Dreirad-Auto, kein Dreirad-Motorroller.

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2010-02-26

Der Frühling kommt

Heute bin ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder mit dem Rad zu Arbeit gefahren: kein Schnee, kein Regen, 10°C. Der Winter scheint vorbei. Langsam wird es Frühling. Wunderbar.

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2010-02-25

“Bedenke, dass die Jahre vergehen, und achte darauf, nicht immerfort das gleiche zu tun.”

- Francis Bacon

Nicht die Zeit vergeht, sondern wir vergehen. Und wenn wir nicht aufpassen, dann sind wir schon bald alt und haben nur einen Bruchteil der Dinge gemacht, die uns wirklich interessieren. Daher gefällt mir dieser kleine Hinweis von Francis Bacon, dass wir nicht immer das gleiche tun sollten. Hin und wieder etwas Abwechslung tut uns allen gut. Und manchmal genügen da selbst Kleinigkeiten: Einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit nehmen. Schon dabei können wir neue Sachen entdecken, die unser Leben bereichern.

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2010-02-23

Bedingungsloses Grundeinkommen wird salonfähig

Bei Spiegel Online gibt es jetzt einen Gastkommentar zum bedingungslose Grundeinkommen von Thomas Straubhaar zu lesen. Er ist Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Mir scheint, dieses Thema kommt langsam in fahrt.

Ich bin schon lange ein kleiner Fan des bedingungslose Grundeinkommens: Jeder Mensch sollte vom Staat ein Einkommen erhalten, ohne jede Bedingung, egal ob Kind, Erwachsener oder Greis, egal ob er einen Job hat oder nicht. Die Idee gefällt mir. Warum?

Es wäre eine sehr einfache Lösung, die von Kindergeld über Arbeitlosengeld bis hin zur Rente die staatlichen Leistungen vereinheitlichen könnte. Ich mag einfache Lösungen. Die jetzigen Regelungen sind so kompliziert, dass kaum einer sie versteht und ein riesiger Verwaltungsapparat notwendig ist. Ungerechtigkeiten und Schlupflöcher gibt dabei es natürlich auch viele. Mit einer einfachen Regelung weiß zumindest jeder, woran er ist.

Der meistgenannte Kritikpunkt am bedingungslose Grundeinkommen ist, dass nun ja niemand mehr arbeiten brauchte und somit auch niemand mehr arbeiten würde. Das halte ich für sehr kurzsichtig und menschenfeindlich gedacht. Die meisten Menschen möchten etwas Sinnvolles mit ihrem Leben anfangen. Immer wieder belegen Untersuchungen wie schlecht sich viele Arbeitlose fühlen, dass sie gerne etwas machen würden.

Wenn kein wirtschaftlicher Zwang mehr vorhanden ist, dann kann sich jeder frei entfalten, seine persönlichen Stärken voll zur Geltung bringen. Sicher ein paar Schmarotzer wird es immer geben, aber die große Masse sehe ich anders. Und außerdem ist ein Grundeinkommen ja kein Leben im Luxus. Sehr viele arbeiten heute 40 Stunden und mehr um sich eine tolle Wohnung, modische Kleidung, Urlaube, Autos etc. leisten zu können. Schon heute wäre in den meisten Fällen ein Teilzeitjob möglich. Aber wer macht das?

Ich denke unsere Gesellschaft würde davon profitieren, wenn viel mehr Menschen das machen können, was Ihnen wirklich am Herzen liegt.Ehrenamtliche Tätigkeiten werden heute von vielen als sinnvoll und wünschenswert angesehen. Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen würde es massiv gestärkt.

Ich hoffe die Debatte zu diesem Thema geht weiter und vielleicht kommt es ja irgendwann wirklich, das bedingungslose Grundeinkommen. Ich würde mich freuen.

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2010-02-23

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz funktioniert

Seit einem Jahr regelt jetzt hier in Deutschland ein Gesetz, dass Neubauten einen gewissen Anteil an regenerativer Energie für Heizung und Warmwasserbereitung einzusetzen haben. Und die gute Nachricht: es scheint zu funktionieren. Eine emnid-Umfrage fand heraus, dass Neubauten zu

  • 65,4% regenerative Energien benutzen (meist Solarthermie oder Erdwärme)
  • 32,2% Ersatzmaßnahmen nutzen (meist zusätzliche Dämmung)

Besonders erfreulich finde ich, dass in etwa 32 Prozent der Fälle der gesetzliche Mindestanteil sogar übertroffen wurde.

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