Archiv für April, 2010
Dreckiges Uran
Hier ein Artikel über die Uranförderung im Niger - für alle die meinen, Atomstrom sein sauber. Bereits bei der Förderung des Uran werden Menschen verstrahlt - die Lagerung der Abfälle ist dann nochmal ein weiteres Themen.
Abnehmen leicht gemacht, Teil 2 : Weniger Essen
Im ersten Teil dieser Serie schrieb ich, zum Abnehmen sollte man weniger Energie aufnehmen. Doch wie macht man das?
Die marktschreierische Methode dazu heißt “Friss die Hälfte”. Ganz klar, wenn ich vom selben Essen weniger zu mir nehmen, dann bedeutet dies auch linear weniger Energie - halbe Menge gleich halbe Energie. Nur hat dies einen unschönen Nachteil: Dann hast du Hunger. Und der macht dich gereizt und unglücklich - nicht gerade ideal. Und viele essen kaum, dass sie ihr Wunschgewicht erreicht haben wieder die normale Portion und schon geht das Gewicht ganz schnell wieder nach oben zum alten Wert. Das kann es also nicht sein.
Was hingegen bei mir sehr gut funktioniert, ist 90% essen. Gemeint ist damit, schon kurz vor dem echten Sättigungsgefühl mit dem Essen aufzuhören. Das hat durchaus einen biologisch sinnvollen Hintergrund: Wir nehmen unsere Sättigung immer erst zeitlich etwas verzögert war. Wenn wir essen, bis wir dieses Gefühl spüren, haben wir also schon etwas zu lange gegessen und damit etwas zu viel Nahrung aufgenommen.
Wie aber kann man 90% essen, wenn man die 100% vorab doch gar nicht genau kennt? Dazu haben ich ein paar Tricks gefunden, die bei mir funktionieren:
1) Langsam essen. Dadurch ist die zu viel gegessene Menge geringer.
2) Kleinere Portionen bestellen. Im Restaurant oder der Kantine gibt es große und kleine Gericht, beim Chinesen um die Ecke teilweise sogar vom selben Gericht. Hier nehme ich jetzt immer das kleinere. Oder auch im Steakhaus, da genügt das kleinste Steak. Wenn ich die Portion dann aufesse, war es nicht zu viel, sondern eher die gewünschten 90%.
3) Etwas übrig lassen. In China gehört dies angeblich zum guten Ton, da es zeigt, dass die Portion ausreichend war. Wir können dies nutzen, um unsere Portion um 10% zu verkleinert. Im Idealfall lasse ich dabei von der ungesundeste Zutat etwas übrig. Was gesund und ungesund ist, darüber schreibe ich in einem späteren Teil.
4) Kleine Portionen kochen. Gerade wenn ich mein Essen selbst zubereite, schmeckt es mir richtig gut. Und dann esse ich alles auf und das ist dann leicht zu viel. Also koche ich jetzt kleinere Portionen. Das fällt erstmal schwer, aber inzwischen habe ich ein ganz gutes Gefühl für die richtige Menge bekommen. Damit spare ich mir auch das ungute Gefühl wenn von dem feinen Essen etwas übrigbleibt und ich es wegwerfen muss.
Eine Falle gibt es dabei: Wir denken uns “aber dann bekomme ich ja nachher sofort wieder Hunger”. Ich habe festgestellt, dass der Appetit durchaus etwas früher wieder kommt, aber nicht dramatisch. Und es ist durchaus ok, in der Stunde vor dem Essen etwas Hunger zu haben. Dafür hat die kleine Portion aber auch den sehr positive Effekt, dass ich mich nach dem Mittagessen nicht zu voll fühle. Ich falle nicht in dieses “Verdauungsloch” von Trägheit und Müdigkeit und kann dadurch viel besser weiterarbeiten. Das hebt die Stimmung.
Mir ist es gelungen, meine Portionsgrößen in den Griff zu bekommen. Auf leckeres und geliebtes Essen verzichten muss ich dabei nicht. Ich verzichte nur auf die Völlerei und die ist bekanntlich eine Todsünde. Wenn ich das kann, warum nicht auch du?