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“Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden.”
Der Wecker reißt dich aus dem Schlaf. Ein neuer Tag liegt vor dir, mit einer ganzen Menge Aufgaben, zu denen du keine rechte Lust hast. Du stehst nur mürrisch auf, beginnst den Tag mit schlechter Laune. Kommt dir das bekannt vor?
Ich finde es sehr schade, so in den Tag zu starten. Früher passierte es mir oft, heute zum Glück nur noch selten. Gründe für diese Wandlung gibt es einige: Zum Einen habe ich in meinem Leben schon etwas aufgeräumt: Ich mache jetzt weniger unangenehme und viel mehr angenehme Sachen. Zum Anderen ist es mir gelungen, ohne Wecker zu leben. Auch hilft mir, dass ich mir morgens etwas Zeit lasse bevor ich in die Arbeit starte - Zeit für mich und meine Ideen, für Frühsport, Meditation oder ein kleines Hobby-Projekt.
Vor allem aber ist es eine Frage der Einstellung. Und da kommt Mark Twain mit seinem Zitat ins Spiel: Jeder Tag ist eine neue Seite in deinem Buch des Lebens. Es können tausend Dinge im Laufe des Tages passieren, von denen du am Morgen noch gar nichts weißt. Also verurteile den Tag nicht schon am Morgen, sondern begrüße ihn freudig und mit Absicht. Vielleicht überlegst du dir auch schon am Morgen, was heute ein schöner Moment werden könnte. Lasse dem Tag die Möglichkeit, ein toller Tag zu werden
“Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast, sondern davon, was du denkst.”
Je mehr ich mich mit dem Glück beschäftige, desto weiser finde ich diesen Spruch des alten Griechen. Nicht die Umstände sind gut oder schlecht, sondern unsere Bewertung macht sie dazu.
Ist es schlecht, wenn es regnet? Wenn ich gerade beim Frisör war oder empfindliche Schuhe trage, dann scheint es mir so. Habe ich hingegen gerade neuen Rasen gesät, dann freut mich der Regen, denn er erspart mir die Arbeit des des Rasensprengens. Und so ist es mit vielen Sachen.
Wir müssen nur darauf achten, dann fällt uns auf, wie subjektiv Glück doch ist. Da sieht man sehr schön auch nach einem Fußballspiel: Die Fans der Sieger sind glücklich, die Fans der Verlierer sind es nicht.Das Ergebnis des Fußballspiel an sich ist weder gut noch schlecht, erst die Bewertung eines Fans macht es dazu.
Wann immer es geht, sage ich mir daher:
Sei glücklich!
Und es wirkt.
“Wenn man sich ärgert bestraft man sich selbst, nicht aber das Ärgernis.”
In einem meiner Lieblingsfilme “Willkommen bei den Sch’tis” sagt der Südfranzose Philippe Abrams zu seiner Frau “Reg dich nicht auf, das lohnt sich nicht.” Und ich finde da hat er recht. Wenn wir uns über etwas ärgern oder aufregen machen wir es nur noch schlimmer. Ok, ein kurzes Abreagieren kann hilfreich sein, aber dann sollte man die Sache so nehmen wie sie nun mal ist.
Die Vergangenheit kann man nicht ändern, die Umstände auch nicht. Ändern können wir, ob sie uns belasten, oder nicht, wie wir den Augenblick erleben und wie wir unsere Zukunft gestalten. Ich versuche da lieber die schönen Dinge zu sehen und das schlechte zu umschiffen.
“Bedenke, dass die Jahre vergehen, und achte darauf, nicht immerfort das gleiche zu tun.”
Nicht die Zeit vergeht, sondern wir vergehen. Und wenn wir nicht aufpassen, dann sind wir schon bald alt und haben nur einen Bruchteil der Dinge gemacht, die uns wirklich interessieren. Daher gefällt mir dieser kleine Hinweis von Francis Bacon, dass wir nicht immer das gleiche tun sollten. Hin und wieder etwas Abwechslung tut uns allen gut. Und manchmal genügen da selbst Kleinigkeiten: Einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit nehmen. Schon dabei können wir neue Sachen entdecken, die unser Leben bereichern.