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2010-03-28

Abnehmen leicht gemacht, Teil 1 : Grundlagen

In den letzten beiden Jahren habe ich etwas zugenommen. Vermutlich ist das normal, wenn man in einer festen Beziehung ist und mehr ruhige Abende verbringt als in Single-Zeiten. Das letzte Weihnachtsfest half auch nicht gerade. Anfang des Jahres war ich nach wie vor schlank, fand aber mein Gewicht doch etwas zu viel und fühlte mich nicht mehr ganz wohl damit. Also habe ich beschlossen mal etwas abzunehmen.

Inzwischen bin ich einen guten Monate dabei und zwei Kilo sind weg. Das mag nicht viel sein, aber mein Ziel habe ich schon fast erreicht. Und ein langsames Abnehmen ist gesünder als ein schnelles.

Nun gibt es viel gute, richtige aber auch viele falsche Tipps zum Thema Abnehmen. Ich habe mich aus Interesse schön öfter damit beschäftigt, vor allem auch, weil mir eine gesunde Ernährung wichtig ist. Nun beschäftigt es mich also auch in der Praxis mit dem Ziel der eigenen Gewichtsreduktion. An meinen Erkenntnissen will ich euch hier mit einer kleinen Serie teilhaben lassen.

Fangen wir am Anfang ganz allgemein wissenschaftlich an. Die Grundlage des Abnehmens ist physikalisch / chemisch klar zu nennen: Die am Körper angelegten Fettspeicher werden abgebaut, wenn der Körper mehr Energie verbraucht, als ihm zugeführt wird. So einfach ist das. Daraus ergeben sich nun sofort zwei grundlegende Möglichkeiten zum Abnehmen:

1) Weniger Energie zuführen : Dies bedeutet weniger zu essen oder aber weniger energiereiches Essen zu wählen.

2) Mehr Energie verbrauchen : Energie verbraucht unser Körper vor allem bei Bewegung, also kommen hier Sport oder auch Spaziergänge in Frage.

Wie man dies machen kann, damit man nicht hungern muss, kein so genannter Jo-Jo-Effekt eintritt, das Gewicht auch langfristig gehalten wird, dazu werde ich in folgenden Artikeln etwas schreiben.

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2009-06-24

Sportliche Rad-Schuhe

Für den Alltag und längere Rennradtouren mit eingestreuten Besichtigungsprogramm brauche ich passende Radschuhe. Ich muss auf ihnen brauchbar gehen können, auch wenn die Zeit auf dem Pedal wichtiger ist. Außerdem sollen sie luftig und möglichst leicht sein. Da ich bei längeren Touren die Schuhe immer mal wieder lockern muss, da sich die Füße ausdehnen wenn sie warm werden, sollte dies währen der Fahrt möglich sein. Schuhe mit einem Schnürsystem fielen daher schnell aus meinen Überlegungen raus. Im Finale habe ich mir drei Schuhe näher angeschaut: Adidas Cyclone, Shimano FN-51 und Scott Sport Speed (Links nach Rechts im Bild).

Sportliche Rad-Schuhe

Grösse
Normal habe ich Schuhgröße 43. Radschuhe sollten immer eine Nummer größer sein, damit die Fußspitze nicht anstößt. Bei Scott kommen die 44 gut hin. Bei Shimano ist es ein wenig eng, geht aber noch. Der Adidas ist mir hingegen eindeutig zu eng, da wäre 45 nötig.

Laufgefühl
Die Sohle des Adidas fühlt sich am härtesten an, obwohl sie von Hand getestet nur im Mittelfeld liegt. Außerdem hat sie eine deutliche Keilform, was ein recht hartes Aufsetzen des Hackens und ein Absacken beim Abrollen bedeutet. Das finde ich nicht so angenehm. Recht weich, fast schon wie bei einem normalen Schuh fühlt sich der Shimano beim Laufen an. Der Scott liegt in der Härte dazwischen, dämpft nicht viel aber rollt recht gut ab.

Wenn man SPD-Cleats montiert, spielt es eine Rolle, wie tief diese in die Sohle versenkt sind: Steht das Cleat etwas aus der Sohle heraus, dann kratzt es über den Boden, hinterläßt Spuren auf Holz und wird auf harten Böden (z.B. Kacheln) gefährlich rutschig. Ein Cleat hat ca. 7 mm Höhe, dies ist also das absolute Minimum. Mehr ist besser, da die Sohle nachgibt und sich abläuft. Adidas ist vorbildlich mit 11 mm, Scott ausreichend mit 9 mm, nur Shimano hat die Sache mit 7 mm schon etwas zu knapp bemessen.

Sohlen

Schnürsystem
Adidas hat ganz dünne Spezialschnüre mit einem Schiebe-Stopper. Damit kommt man schnell rein und raus, für Einhandbedienung während der Fahrt ist das System aber zu fummelig. Außerdem hätte ich Angst, das der Schnippel in die Kette kommt. Bei Shimano sind die Schnüre noch etwas dünner und glatt, sie wirken wie Angelschnur. Festgezurrt wird über ein rastendes Drehrad am Hacken. Das klappt gut und würde auch während der Fahrt gehen. Zum Lockern wir das Rad gezogen, dann geht schlagartig alle Spannung vom Fuß. Sicher gut nach dem Indoor-Cycling aber unpraktisch wenn man den Schuh während der Fahrt etwas lockern will. Scott hat die bei Rennradschuhen klassischen drei Klettverschlüsse. Der Ein- und Ausstieg ist wegen der engen Lasche etwas schwer, aber man kann in jeder Situation gut nachjustieren.

Lüftung
Der Adidas ist aus 3D-Mesh-Material aber auch stark gefüttert, das schränkt die Lüftung ein. Der Scott ist an den Seiten zwar recht geschlossen, dafür ist das Mesh über den Zehen sehr luftig, beim Radeln kommt da recht gut Luft rein. Insgesamt am luftigsten ist der Shimano: Er hat neben vielen Mesh-Flächen auch noch zwei Lüftungslöcher in der Sohle. Allerdings ist der Shimano schwarz und wird damit vermutlich bei Sonne wärmer als der weiße Adidas oder silberne Scott.

Fazit
Insgesamt hat bei mir der Scott Sport Speed das Rennen gewonnen. Er sieht sportlich aus, ist hell und recht luftig. Ich kann ausreichend gut drauf gehen und ihn auch während der Fahrt nachstellen. Die ersten paar Einsätze waren vielversprechend. Nun bin ich gespannt, wie er sich im wochenlangen Einsatz bewährt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

An geschnürten oder schwereren Schuh fand ich auch ein paar interessant, für mich waren sie diesmal aber nicht das richtige. Falls so etwas für dich in Frage kommt, hier meine Liste:
- Adidas Minrett
- Scott Bolder
- Shimano FN-21
- Pearl Izumi X-Alp

Nachtrag 2011: Inzwischen gibt es den Scott Trail Boa, welcher auch einen guten Eindruck macht.

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2009-04-06

“Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.”

- Sebastian Kneipp

Gesundheit ist das wichtigste. Das sagen viele von uns, aber wer lebt es wirklich? Der eigenen Gesundheit eine hohe Priorität einräumen ist für viele von uns gar nicht so leicht. Wer geht nicht doch noch erkältet ins Büro, weil noch Arbeit zu erledigen ist? Dabei ist das gleich ein doppelter Fehler, denn es hilft wirklich niemandem, wenn man auch noch seine Kollegen ansteckt. Also konsequent bleiben und schnell wieder gesund werden.

Ich war früher auch ein kleiner Sportmuffel. Nach zwei Semestern Studium musste ich zur Krankengymastik, wegen dem Volksleiden Nr. 1: Rückenschmerzen. Dann fing ich langsam mit dem Sport an: erst Rückentraining, dann Krafttraining allgemein, Laufen, diverse Sportarten, Rennrad, Triathlon… Gerade gestern ein kleiner Höhepunkt meiner Sportler-Karriere: mein erster Halbmarathon. Doch auch ich bin noch immer auf dem Weg und sicher nicht perfekt, wenn es um die eigene Gesundheit geht und Sport allein ist da sicher nicht alles.

Oftmal ist ein einschneidendes Ereignis nötig, um sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu besinnen. Die Gesundheit gehört ganz sicher zu den wichtigen Dingen. Ich hatte vor zwei Jahren nach einem Sportunfall drei Monate Zeit mich mit mir und meiner Gesundheit zu befassen. Da kann man seine Prioritäten neu setzen. Seitdem sehe ich vieles lockerer, lasse mich nicht stressen und denke öfter daran, auch aktiv etwas für meine Gesundheit zu tun. Regelmäßiger Sport ist für die Gesundheit genau so wichtig, wie gutes, ausgewogenes Essen und ausreichende Ruhephasen und Schlaf. Ich hoffe bei dir ist kein Unfall nötig. Vielleicht genügt ja ein Aufruf wie dieser, damit du in Sachen Gesundheit aktiv wirst. Das würde mich sehr freuen.

Kneipp erinnert mich mit diesem Ausspruch daran, dass meine Gesundheit wie eine Art Bank ist: Je früher ich investiere, desto mehr zahlt es sich aus. Und diese Bank ist absolut krisensicher.

Fit, gesund und ein glückliches Leben - wer wünscht sich das nicht? Damit wir dieses hohe Ziel erreichen können, heißt es Prioritäten setzen: Besser heute etwas für die eigene Gesundheit tun, als erst morgen.

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